Regelmäßig finden auf dem Braunberg Yogareisen statt, die unser Projektleiter gemeinsam mit der Lebenshilfe Breisgau organisiert und durchführt. Die letzte dieser Reisen nutzten wir nun, um zwei weitere Aktionen unseres Braunberg-Projekts durchzuführen. Sowohl einige Ensemblemitglieder der Tanzkompanie SZENE 2WEI als auch Teilnehmer der Yogareise mit und ohne Behinderung konnten daran teilnehmen.

Direkt oberhalb des Braunbergstübles findet sich eine Stelle, an der fast ausschließlich Kastanienbäume wachsen. An einem wunderbar sonnigen Herbsttag sammelten wir hier Esskastanien, die wir anschließend zu Kastanienbrot verarbeiten wollten. Wer das noch nicht probiert hat: Unbedingt nachholen. Es hat einen intensiven, sehr angenehmen Geschmack, ist gesund und – sofern man es ausschließlich aus Kastanienmehl herstellt – zudem auch noch glutenfrei. Nur zu empfehlen.
Das Sammeln der Kastanien kombinierten wir mit einem Achtsamkeitsritual, das Timo in einem Kloster in Frankreich kennengelernt hat: Jedes Mal, wenn unsere mitgebrachte Klangschale angeschlagen wurde, hielten wir für einen Moment in unserem Tun inne, um uns auf uns selbst, unseren Atem und die uns umgebende Natur zu besinnen.

Dieses Ritual bauten wir ebenso in die zweite Projektaktion am Folgetag ein. Dieses Mal verlegten wir unsere Yogastunde nach draußen in die freie Natur, saßen anschließend im Kreis im Gras zusammen und sangen Mantras zu Akkordeonklängen. Anschließend beschäftigten wir uns mit der Frage, wo unsere Stärken und Fähigkeiten liegen. Dafür nutzten wir Karten, auf denen indische Gottheiten mit den Symbolen der dazugehörigen Eigenschaften abgebildet waren. Nicht dass Religiöse war für uns hier von Bedeutung, sondern das, was sich mit den einzelnen Karten verbinden ließ. Und welche dieser Eigenschaften jeder Einzelne in diesem Moment am ehesten mit sich selbst verknüpfte …

IMG_6529

IMG_6548IMG_6636IMG_6580